Freitag, 6. Januar 2017

Frohes Neues!

2017 – Ein neues Jahr hat begonnen. Das letzte Jahr war für mich ein ziemlich ereignisreiches Jahr. Ich habe mein Abitur geschafft und ich bin nun in Togo. Auf fast 4 Monate meines Auslandsjahres kann ich nun schon zurückblicken...

Viele tolle Momente...
Ich habe viele neue Leute kennengelernt, Neues gelernt und erlebt. Allein vom letzten Monat (in dem ich gar keinen Blogeintrag geschrieben habe...ups) kann ich so viel erzählen.

Als wir am ersten Advent gemeinsam in der WG saßen konnte ich es gar nicht wirklich fassen, dass so bald schon Weihnachten sein soll. Ein bisschen Weihnachtsstimmung brachte immerhin mein Adventskalender-Windlicht (Danke Brigitte!!!) und unser Adventskranz – aus Palmenblätter und Muscheln!

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt...
Dennoch war es einfach viel zu warm für Dezember und während mir am zweiten Advent Familie und Freunde von kaltem Dezemberwetter, Weihnachtsmarkt und Glühwein berichteten, saß ich am Strand, konnte im Meer baden und die Sonne strahlte vom Himmel...

Aber genug jetzt von klischeehaftem Weihnachten unter Palmen und sonniger Adventszeit, denn das ist ja nicht alles. Togo heißt ja nicht gleich nur Palmen und Sonne, es gibt so viel mehr, dass ich über den letzten Monat erzählen kann!

Ein Rückblick im Schnelldurchlauf... Ende November gab es einen Abend bei Midjo bei dem einige französische Freiwillige etwas zum Thema Handicaps erzählt haben, eingeleitet mit Sketchen und abgerundet von eine Diskussionsrunde zu diesem Thema. Mit dem Thema Handicaps komme ich ja auch bei meiner Arbeit in der Gehörlosenschule in Kontakt und ich fand den Abend sehr interessant. Danach  haben wir den Abend noch in einer Reggae-Bar ausklingen lassen und mittlerweile frage ich mich warum ich nicht schon viel öfter Reggae gehört habe....
An einem anderen Abend waren wir auf der „Foire international“, einer Art Messe. In meinem ersten Bericht aus Togo habe ich schon einmal über eine Foire geschrieben. So war diese hier auch, nur viel, viel größer mit ganz vielen Ausstellungständen, Imbissen, Musik...
Außerdem war ich mit Mara mal wieder auf dem Grand Marché, diesmal um Wichtelgeschenke zu kaufen. Und beim schönen Pagne konnten wir auch wieder nicht wiederstehen. Unsere WG-Wichtelbescherung haben wir auf den Montag vor Weihnachten vorgezogen, da an Weihnachten selbst mehrere von uns schon auf Reisen sein wollten. Es war ein toller Abend und ich merke einmal mehr, wie froh ich bin, mit diesen tollen Mädels zusammen zu wohnen.

Und dann gibt es noch so kleine Dinge, die mich freuen. Zum Beispiel, dass ich beim Einkaufen einen Gehörlosen treffe,  der mich erkennt und anspricht. Wir haben nicht einmal viel gesprochen, aber auch das bisschen hat mich super gefreut. 
Oder wie sehr sich mein Kollege Theophil gefreut hat, als ich ihm zu seinem Geburtstag Mamorkuchen mitgebracht habe.
Oder wenn die Kinder in der Schule mich mit ausgebreiteten Armen begrüßen und sich freuen, dass ich wieder da bin und wir gemeinsam UNO spielen können oder Armbänder flechten.
Oder wenn die Kinder im Deutschkurs schnell lernen, die Weihnachtslieder schön zu singen wie zum Beispiel „Oh Tannenbaum, Oh Tannenbaum...“
Generell bin ich super gerne bei Midjo-Togo, der Organisation bei der ich den Deutschkurs gebe. Und so kam es, dass ich auch Heiligabend dort verbracht habe.
Im Deutschkurs haben wir einen Sketch eingeübt mit deutschen Weihnachtsliedern, den die Kinder aufgeführt haben und ich muss sagen, ich bin richtig stolz auf sie! 
Außerdem  haben sie noch Tänze gezeigt, die sie im Tanzkurs eingeübt habe und später haben alle mitgetanzt! Es hat riesigen Spaß gemacht und war insgesamt ein wundervoller Tag.

Da Bilder ja bekanntlich mehr sagen als 1000 Worte, hier ein paar Eindrücke:


Am Tanzen und Feiern 
Die Kids bei Midjo

Joyeux Noel – Mit Charbel, Edem, Aaron, Valentina und Patricia bei Midjo Togo! 

Am nächsten Morgen ging es dann schon ab in den Norden. Genauer gesagt nach Sokode und Kara. Aber da ich noch nicht alle Fotos meiner Mitreisenden habe und dieser Bericht sonst auch vieeeeel zu lang werden würde erzähle ich euch davon im nächsten Post.


Liebe Grüße, Alina

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